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OP-Risiko & Risiken - HAARTRANSPLANTATION - EIGENHAARTRANSPLANTATION |
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OP-Risiko - Haartransplantation / Eigenhaartransplantation - Allgemeine Hinweise
Die Haartransplantation / Eigenhaartransplantation ist ein geeignetes Mittel zur Verbesserung der Kopfbehaarungssituation bei erblich bedingtem Haarausfall / Glatzenbildung. Ursache des (männlichen) erblich bedingten Haarausfall ist ein Überschuß des männlichen Sexualhormons Testosteron. Da sich ohne Eingriff in den Hormonhaushalt -was zu erheblichen Nebenwirkungen führt, immense Risiken mit sich bringt und daher nicht zu empfehlen ist- die Hormonsituation jedoch nicht ändert, können auch die implantierten Haare wieder ausfallen. Danach wäre eine Haartransplantation / Eigenhaartransplantation nur zeitlich begrenzt erfolgreich. Zwar ist dies nicht ganz von der Hand zu weisen. Jedoch gilt zu berücksichtigen, daß sich hormonell bedingter Haarausfall -wie sich unschwer bei Betroffenen erkennen läßt- nicht auf den gesamten Kopf gleichermaßen erstreckt. Vielmehr ist zunächst die Bildung von Geheimratsecken und einer Stirnglatze zu beobachten. Dies liegt daran, daß sich die negative Wirkung des Testosteron auf die Haarwurzeln nicht überall gleich stark auswirkt. Daher werden bei einer Haartransplantation / Eigenhaartransplantation als "Spenderhaare" Haare aus dem unteren Kopf-/Nackenbereich entnommen. Da diese ungleich resistenter gegen die negative Wirkung des Testosteron sind, ist davon auszugehen, daß die transplantierten Haare bei einer Haartransplantation / Eigenhaartransplantation deutlich "langlebiger" sind als die ursprünglichen Haare.
OP-Risiko - Haartransplantation / Eigenhaartransplantation - OP-Ablauf
Die gängigste Methode der Haartransplantation / Eigenhaartransplantation ist die STRIP-Technik. Bei der STRIP-Technik wird an einer Stelle des Hinterkopfes mit gutem Haarwuchs eine längliches / rechteckiges Hautstück entnommen und die Stelle wieder vernäht. Bei korrekt ausgeführter Schnittführung und anschließender Vernähung bleibt lediglich eine kleine, kaum sichtbare Narbe zurück. Diese verschwindet in aller Regel unter dem Haar.
Der OP-Verlauf gliedert sich insgesamt in drei Schritte:
- Entnahme des Hautstreifens (in der Regel in örtlicher Betäubung / Lokalanästhesie)
- Aufbereitung / Vorbereitung des Haare / des Haartransplantat Geschulte Fachkräfte schneiden unter dem Mikroskop bzw. einer Sehhilfe aus dem Hautlappen einzelne Haare aus. Diese Transplantate werden anschließend gereinigt und zur Haartransplantation vorbereitet.
- Die vorbereiteten Haartransplantate werden eingesetzt Dazu werden an den gewünschten Stellen für jedes einzelne Haar ein kleiner Schnitt gesetzt bzw. ein kleines Loch gestochen und das zur Haartransplantation vorbereitete Haar (jeweils eines) einzeln eingesetzt. Da zwischen den eingesetzten Haaren kleine Mindestabstände belassen werden müssen und weiterhin die Transplantation jedes einzelnen Haares sehr zeitaufwendig ist, kann die Haartransplantation / Eigenhaartransplantation nach etwa einem halben Jahr erneut vorgenommen werden, um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen.
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